Pendel-Rutengang
MancyDefinition
Die Verwendung eines gewichteten Pendels (meist ein Kristall an einer Kette), das von Hand gehalten und auf unwillkürliche Schwingmuster hin beobachtet wird; diese werden als Ja/Nein-Antworten auf konkrete Fragen gedeutet.
Ursprung
Das Pendeln ist ein Teilgebiet des Rutengangs (Rhabdomantie) und in Europa seit dem 16. Jahrhundert für das Auffinden von Grundwasser und Mineralien belegt. Die Anwendung zum Fragen wurde im 19. und 20. Jahrhundert populär, vor allem über die französische radiesthésie.
Entwicklung
Übliche Praxis: das Pendel ruhig halten, es bitten, „Ja" und „Nein" zu zeigen (jedes Pendel reagiert individuell — hin und her gegenüber kreisförmig). Anschließend werden binäre Fragen gestellt und die Schwingung beobachtet.
In der Praxis
Über das Ja/Nein hinaus dienen Pendel dem Abtasten von Körperenergiefeldern, dem Erkennen von Nahrungsmittel-Empfindlichkeiten, dem Auffinden verlorener Gegenstände, der Auswahl zwischen Optionen auf einer Tafel und der Wahl von Zeitpunkten. Häufige Anwendung: die Wahl ätherischer Öle und Kristalle in der Heilarbeit.
Vertiefung
Der Mechanismus ist der ideomotorische Effekt — unbewusste Mikrobewegungen der Hand bringen das Pendel zum Schwingen. Das ist keine Entlarvung: Es bedeutet, dass das Pendel unbewusstes Wissen zu einem lesbaren Signal verstärkt. Die Kunst liegt darin, präzise Fragen zu stellen, deren Antwort das Unbewusste tatsächlich kennt.
Siehe auch
- Radiästhesie
- Pendel-Wahrsagung
- Pendeln