Astrologische Elemente

Astrology

Definition

Die klassischen vier Elemente — Feuer, Erde, Luft, Wasser — die in der Astrologie verwendet werden, um die 12 Tierkreiszeichen zu gruppieren und ihre temperamentlichen Qualitäten zu beschreiben.

Ursprung

Das Vier-Elemente-System geht auf den griechischen Philosophen Empedokles (5. Jahrhundert v. Chr.) zurück und wurde von Aristoteles zu einer umfassenden Naturtheorie ausgebaut. Hellenistische Astrologen übertrugen die Elemente auf den Tierkreis und schufen die heute gebräuchlichen elementaren Triplizitäten.

Entwicklung

Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) sind inspirierend, glühend, zukunftsgerichtet. Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock) sind praktisch, verkörpert, gegenwartsbezogen. Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) sind begrifflich, sozial, ideengetrieben. Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) sind emotional, intuitiv, vergangenheits- und gefühlsorientiert.

In der Praxis

Die elementare Balance eines Horoskops — gezählt anhand der Positionen von Planeten, Aszendent und Medium Coeli — beschreibt das Grundtemperament. Übergewicht eines Elements führt zu typischen Stärken und Schwächen; das völlige Fehlen eines Elements wird oft als Entwicklungsaufgabe erlebt.

Vertiefung

Die Elemente entsprechen lose Jungs vier psychologischen Funktionen: Intuition (Feuer), Empfindung (Erde), Denken (Luft), Fühlen (Wasser). Diese Zuordnung machten Jungsche Astrologen Mitte des 20. Jahrhunderts wie Stephen Arroyo explizit, und sie bleibt eine produktive Brücke zwischen Tiefenpsychologie und Astrologie.

Siehe auch

  • elementare Triplizitäten
  • vier Elemente